Ist mir alles egal, oder habe ich eine neue Stufe des Bewusstseins erlangt?

„…mir alles egal…“

Oder einfach “ Laissez Faire „

Ich habe schon viel erlebt, habe etliche Ausbildungen hinter mir, welche ein Höchstmaß an Disziplin erforderten. Doch trotz alle dem, wurde ich immer wieder mit der Aussage konfrontiert, das mir scheinbar “ alles egal “ sei.

Selbst verstand ich oft nicht warum mich viele Dinge nicht in Unruhe versetzten, obwohl ich ein sehr zielstrebiger, einfallsreicher Mensch mit einer guten Auffassugsgabe bin.

Ich bin Dankbar das meine Frau, die es oft selbst nicht verstehen konnte, dies akzeptiert hat. So lebten wir zusammen und bemerkten das es etwas gibt das uns von unserem Glück und inneren Frieden abhält. Wir haben lange gebraucht und schmerzhafte erfahrungen machen müssen, bis wir anfingen zu begreifen, das wir es sind, wir uns selbst im Weg stehen. Wieso?

“ warum stehen wir uns im Weg „

Wir sind die Summe unserer Erfahrungen und haben viele Befürchtungen, Ängste und Glaubensmuster, nach welchen wir bestimmte Situationen beurteilen. Doch immer, aus der eigenen Sichtweise, der gegenüber beurteilt ebenfalls aus seiner Sichtweise, mit Seinen Befürchtungen, Ängsten und Glaubensmustern. Es gibt aber nur eine Warheit.

Ich ignoriere nichts, doch ich lasse nicht zu, das Angst, Ohnmacht, Mutlosigkeit, Unsicherheit oder ähnliches, mein bewusstes Denken verstopfen.

Bei ca. 60.000 Gedanken am Tag und nur 0,1% davon bewusst, möchte ich lieber selber bestimmen, was ich denke.

Dazu sollte man sich bewusst machen, daß unser Denken auf zwei Ebenen abläuft, bewusst und unterbewusst.

Der Mensch ist, was er den ganzen Tag denkt!

Ralph Waldo Emerson

Das verdeutlicht, wie wichtig das bewusste Denken ist, denn Tatsache ist, daß unser Unterbewusstsein einem „Gewohnheitsspeicher“ gleicht. Jede Wiederholung vertieft die Prägung, unbemerkt und sogar ungewollt.

Es funktioniert, fast möchte ich sagen „leider“, so zuverlässig wie das Gedächtniss eines Elefanten. Also wenn ich mich daran mache „den Müll raus zu bringen“, ist es ein arbeitsreicher, doch sehr lohnenswertet Prozess. Jeder Erfolg wird immer süßer, denn man stellt sehr schnell fest, wieviele nervigen Dinge keine Unruhe mehr erzeugen, Entspannung tritt ein.

Denken und Gedanken

„Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie, was man bekommt.“ Tom Hanks, Forrest Gump.


Ja und nein.


Quantenforscher sagen wir denken ca. 60.000 Gedanken am Tag. Davon sind nur 0,1% bewusst, 23% sind negativ und etwa 3% sind neu.

Der Mensch ist das, was er den Tag über denkt. Ralph Waldo Emerson.

Dr. Joseph Murphy schrieb :“ Wir dürfen unsere Gedanken nicht einfach so herumlaufen lassen, wir müssen sie kultivieren, bewusst lenken und denken.“

Natürlich benötigt es anfangs unsere Aufmerksamkeit, doch es ist als ob man das Autofahren lernt, anfangs schaut man auf den Schaltknüppel um zu wissen wo man hin muss. Doch bald werden es Automatismen wie auch die Bedienung der Heizung, des Radios usw.
Seht, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das man die Veränderungen im Handumdrehen sieht, spürt und fühlt.

Wenn ich mir natürlich morgens schon die Nachrichten anhöre und nur die Schlechtigkeiten der Welt und andere störende Dinge höre oder denke, dann nehme ich es mit durch den ganzen Tag. Alle Situationen werden hiervon beeinflusst.

So bekommt man ein Pralinenschachtel!

Wenn nur 0,1% der Gedanken bewusst sind, dann ist es nicht mehr sooo schwer. Auch das kann man sehr leicht steigern, zur Bewusstheit zurück finden ist nicht so schwer wie es klingt. Und bekommt eine Pralinenschachtel die immer mehr mit den schönen Genüssen gespickt ist. Gerne gebe ich Tipps oder Anregung, sprecht mich nur an.

Bewusstsein

Das bedeutet, alles wahrzunehmen und für sich selber zu erkennen. Sich der Fähigkeiten unseres Geistes zu erinnern, zu fühlen was meine Gedanken bewirken. “ Das Herz der Erde kann erst heilen, wenn die Herzen der Menschen heilen“ Denn die Seele der Erde leidet nicht nur an den Physisch, sondern auch durch die dissharmonischen Gedanken der Menschen.